Allergikerbezüge - Was bringen die Überzieher fürs Bett?

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Viele von Euch dürften es kennen: Nachts wacht man auf, die Nase läuft, die Augen jucken und das obwohl das Fenster zu gewesen ist und man sich noch vor dem Schlafen die Haare gewaschen hat. Allerdings leiden viele Allergiker nicht nur unter einer Allergie, sondern unter mehreren. Vermehrt reagieren Pollenallergiker auch auf ein Tier, welches es in unseren Betten besonders gemütlich findet: Die Hausstaubmilbe. Hausstaubmilben können uns die Nacht zur Qual machen. Die Tage danach sind noch weitaus schlimmer, denn wer sich nicht ausreichend erholt hat, der kann in der Schule, dem Studium oder auf der Arbeit nicht 100% geben. Aber was genau löst die Symptome bei uns aus, wie wird diese Allergie diagnostiziert und was kann man dagegen unternehmen? Darauf möchten wir im folgenden eingehen!

    Was sind eigentlich Hausstaubmilben?

    Hausstaubmilben leben am Liebsten in Häusern oder Wohnungen. Vorzugsweise in warm feuchten Regionen wie zum Beispiel unserem Bett. Sie sind ca. 0,1mm - 0,5mm groß und ernähren sich von den Hautschuppen, welche wir durch die Erneuerung der Haut tagtäglich (0,5 - 1 Gramm pro Tag) verlieren. Die weiblichen Hausstaubmilben leben in etwa zwischen 35 - 105 Tagen und legen in dieser Zeit ca. 35 - 75 Eier.

    Worauf reagieren wir allergisch?

    Es ist nicht die Milbe selbst, welche uns zu schaffen macht sondern primär das, was sie ausscheidet: Der Milbenkot. Etwa 11% der Bevölkerung sowie ca. 91% aller Asthmatiker reagieren allergisch auf die von der Hausstaubmilbe ausgeschiedenen Stoffe. Pro Tag scheidet diese ca. 15 - 20 Kotkügelchen aus was zur Folge hat, dass in einem einzigen Gramm Staub der aus dem Haus kommt bereits mehr als 240.000 dieser Kotkugeln enthalten sein können.

    Wie können wir uns schützen?

    Einen 100%igen Schutz gibt es niemals, aber man kann versuchen, es den Milben schwer zu machen und das Atmen zu erleichtern. Hierfür gibt es Allergikerbettwäsche. Die Allergikerbettwäsche besteht aus Zwischenbezügen für das Bett. Es ist praktisch so, als würde man eine Tüte über die Bettdecke, die Matratze und das Kopfkissen ziehen und den Hausstaubmilben den Weg zur Nahrung abschneiden.

    Was kostet Allergikerbettwäsche?

    Ob man es glaubt oder nicht, Allergikerbezüge für den Betroffenen sind doch recht günstig. Den Großteil der Kosten übernimmt die Krankenkasse sofern die Allergie von einem Arzt nachgewiesen wurde. Ich habe vor kurzem wieder Allergikerbettwäsche für mich bestellt und musste lediglich einen Eigenanteil von ungefähr 8€ bezahlen.

    Hilft Allergikerbettwäsche wirklich?

    Für den Außenstehenden schwer zu beurteilen kann ich persönlich nur sagen: Ja, es hilft! Zuvor hatte ich immer Probleme mit einer verstopften Nase morgens und teilweise bin ich nachts aufgewacht, weil die Augen gejuckt haben wie Feuer. Diese Beschwerden sind nun zu 95% nicht mehr auftretend.

    Persönliches Fazit

    Bei der von mir eingesetzten Bettwäsche handelt es sich um die Allergikerbezüge Pulmanova® basic. Nachdem mein Arzt mir ein Rezept ausgestellt hatte, habe ich dieses bei meiner Krankenkasse (HKK) eingereicht. Meine Krankenkasse hat dann bei einer Ihrer Partnerfirmen die Allergikerbezüge für mich bestellt. Erhalten habe ich hierfür:
    • 2 x Bezüge für das Kopfkissen
    • 2 x Bezüge für die Bettdecke
    • 2 x Bezüge für die Matratze
    Die Bezüge machen einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Aufziehen hat einen Moment gedauert, ist etwas fummelei aber zu zweit war das Ganze kein Problem. Zunächst ist die Bettwäsche sehr starr und das wohlfühlgefühl im Bett adé, aber nach den ersten 1 - 2 Nächten legt sich das. Mittlerweile ist merkt man die Allergikerbezüge kaum noch wenngleich die Wirkung eben jener konstant gut ist! Die Bezüge sind Waschmaschinenfest und sollen bei 95 °C 1x pro Saison gewaschen werden. Der TÜV Rheinland® hat die Bezüge geprüft und ihnen eine zuverlässige Wirkweise bescheinigt! Ich selbst kann nur sagen, dass ich die Bezüge nicht mehr missen möchte. Weitere Infos hierzu erhaltet Ihr von Eurem Arzt oder bei Eurer Krankenkasse.
    Schon Bezüge bestellt und Lust die Wartezeit zu überbrücken? Hier gibts spannenden Lesestoff für Euch:

    135 mal gelesen